... So dies wird wohl nach den "Regeln" der erste Beitrag. Aber irgendwie muss man ja mal beginnen. 
Viele Leute könne nicht verstehen, was das für eine Krankheit ist. Sie ist weder tötlich noch ansteckend, also kann sie ja nicht sooo schlimm sein. Es ist schwierig mit anderen darüber zu reden, und ich hoffe sehr, dass sich in diesem Forum ein paar Leute finden, die sich ebenfalls mit der Krankheit auseinandersetzen wollen, obwohl sie selbst nicht direkt betroffen sind.
Wie Christian ja auf der "Home"-Seite schon beschrieben hat, leidet er seit mehreren Jahren an Morbus Menière.
Im ersten Jahr waren es nur zwei Schwindelanfälle, (das erste mal mit Krankenwagen ins Spital) Dann wurde es absolut hart... 2 - 3 Anfälle pro Woche, bei denen er oft 12 Stunden ausser Gefächt gesetzt war. Mit allem was dazu gehört, Drehschwindel, Bettlägrigkeit, Erbrechen.
Ich habe nur noch leicht geschlafen, da er häufig in der Nacht mit Schwindel aufgewacht ist. Während dem Tag hatte ich keine Ruhige Minute aus Angst den nächsten Anruf von seiner Arbeit zu bekommen.
Es war echt zum Verzweifeln. Die Sozialen Kontakte sind praktisch komplet abgebrochen. Christian hatte ebenso Angst um die Arbeitsstelle und absolut keinen Lebensmut mehr. Was für mich auch nicht ganz einfach zu ertragen war. 
Seit Christian vor etwa 2 Jahren die erste Labyrintanästhesie machen lies, der noch ein paar weitere folgten, hat sich das Leben wieder etwas normalisiert, die Schwindelanfälle bleiben seit ca. 1 1/2 Jahren aus.
Trotzdem bleibt da immer die Ungewissheit und natürlich der Tinnitus, der Christian öffter den Schlaf und die Kraft raubt.
Ich habe mich oft ziemlich hilflos gefühlt, und fühle mich auch heute noch manchmal so. Es gibt nicht viel, das ich für Christian machen kann, ausser für ihn da zu sein und ihm Mut zu machen. Und jetzt neu ihn bei seiner Selbsthilfegruppe und dieser Homepage zu unterstützen.
Ich freue mich auf viele interessante Beiträge aus Sicht von "Angehörigen".
Liebe Grüsse
Monika